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Verlässlich planen und bauen,

Verantwortung übernehmen

Stadtentwicklung & Bauen

Verlässlich planen, zügig bauen, Verantwortung übernehmen

Bensheim steht vor der Aufgabe, den Bevölkerungszuwachs aktiv zu gestalten. Der Bedarf an Wohnraum, funktionierenden Quartieren, Infrastruktur und attraktiven Stadträumen nimmt zu. Gleichzeitig sind Baukosten gestiegen, Verfahren komplexer geworden und Projekte dauern immer länger. Für uns Freie Demokraten ist deshalb klar: Stadtentwicklung braucht weniger politische Hürden und mehr Umsetzungsstärke.

Wir sind die einzige politische Kraft in Bensheim, die konsequent auf Bauen statt Verhindern setzt. Während andere politische Ansätze vor allem auf zusätzliche Regelwerke, Satzungen und Einschränkungen setzen, wollen wir Bauvorhaben ermöglichen. Wohnraum entsteht nicht durch neue Verordnungen, sondern durch Investitionen – und Investitionen entstehen nur dort, wo Planungssicherheit, Verlässlichkeit und politische Klarheit herrschen. Daher haben wir uns beim Regionalplan dafür eingesetzt, dass auch künftig noch grundsätzlich Flächen in Bensheim für Bebauung zur Verfügung stehen.

Unser Ziel ist es, dass Bensheim wieder als verlässlicher Vertragspartner für Wohnungsbau, Gewerbe und Stadtentwicklung wahrgenommen wird.

Klare Rahmen statt ständig neuer Auflagen

Ein zentrales Hemmnis für Bauprojekte sind überfrachtete Bebauungspläne und nachträgliche – meist ideologiegetriebene - politische Anforderungen. Wir setzen uns dafür ein, dass Bebauungspläne künftig wieder baureif, praktikabel und wirtschaftlich umsetzbar gestaltet werden.

Vor diesem Hintergrund wollen wir, dass sämtliche bestehende Bebauungspläne sukzessive einer Revision unterzogen werden. Kleinteilige Bebauungspläne müssen in größere Gebiete überarbeitet werden, die auch Nachverdichtung ermöglichen. Gestaltungsvorgaben, Stellplatzregelungen oder sonstige Detailanforderungen müssen regelmäßig darauf überprüft werden, ob sie den Bau tatsächlich verbessern – oder lediglich verteuern.

Neue zusätzliche Regelungen lehnen wir ab, wenn sie:

  • Baukosten weiter in die Höhe treiben,
  • Verfahren verlängern
  • oder Investitionen unwirtschaftlich machen.


Unser Maßstab ist klar: Jede Regel in Bebauungsplänen muss sich daran messen lassen, ob sie dazu beiträgt, dass gebaut wird.

Verlässlichkeit durch städtebauliche Verträge

Gerade bei größeren Stadtentwicklungsprojekten setzen wir bewusst auf städtebauliche Verträge statt auf politische Einzelfallentscheidungen. Diese Verträge schaffen Klarheit für beide Seiten: Die Stadt definiert transparent ihre berechtigten Interessen, etwa bei Infrastruktur, Nutzungsmischung oder Freiflächen und garantiert im Gegenzug Planungssicherheit. Für uns gilt: Was vertraglich vereinbart ist, muss Bestand haben. Nachträgliche politische Nachschärfungen oder neue Auflagen während laufender Projekte lehnen wir ab. 

Dazu gehört auch: Wo Projekte über Jahre verschleppt werden, müssen Vereinbarungen klar, verbindlich und notfalls mit Vertragsstrafen abgesichert sein, damit Verzögerungen nicht immer wieder zu Lasten von Stadt und Bürgern gehen.

Aktive Projektsteuerung statt Stillstand

Stadtentwicklung darf nicht im Verfahren stecken bleiben. Wir wollen, dass die Stadt bei komplexen oder stockenden Projekten eine aktive steuernde Rolle einnimmt. Das heißt konkret:

  • frühzeitige Moderation zwischen Investoren, Verwaltung und Politik,
  • klare Zeitpläne und Meilensteine,
  • transparente Kommunikation über Fortschritte und Verzögerungen.

Dazu gehört auch ein professionellerer Ansatz: Baumaßnahmen sollen erst nach Machbarkeitsprüfung, realistischer Kostenschätzung, Folgenabschätzung und belastbarer Kommunikation beschlossen werden. Mit professionalisiertem Projektmanagement im Rathaus und einer Verwaltung, die stark genug ist, Leistungen nicht reflexhaft extern einkaufen zu müssen.


Stadtentwicklung als Gesamtkonzept denken

Zentrale Bereiche der Stadt dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Marktplatz, Bürgerhaus, Beauner Platz und Neumarktcenter bilden einen zusammenhängenden Stadtraum. Entscheidungen in einem Bereich wirken unmittelbar auf die anderen.

Wir setzen uns deshalb für eine integrierte Stadtentwicklung ein, die Aufenthaltsqualität, Nutzungsvielfalt, Wegebeziehungen, Verkehr, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gemeinsam betrachtet und dabei die Bedürfnisse von alt wie jung gleichermaßen berücksichtigt. Einzelmaßnahmen ohne Blick auf das Gesamte lehnen wir ab.

Konkrete Schwerpunkte unserer Bensheimer Stadtentwicklungspolitik 

Marktplatz:

Der Marktplatz muss als Herz der Innenstadt weiterentwickelt werden - mit Nutzungen, die Frequenz schaffen, Aufenthaltsqualität erhöhen und wirtschaftlich tragfähig sind. Entscheidend ist nicht Symbolik, sondern Funktion. Wir stehen weiterhin dafür, dass am ehemaligen Standort des Hauses am Markt eine eingeschossige Gastronomie mit Dachterrasse und –Begrünung entsteht, der „Schorsch-Blick“ damit erhalten bleibt und der Marktplatz durch die

damit entstandene Steigerung der Aufenthaltsqualität belebt wird.

Bürgerhaus:

Beim Bürgerhaus stehen für uns Kostendisziplin, ein realistisches Betriebskonzept und ein fairer Zugang für Vereine, Kultur und Bürgerschaft im Vordergrund. Stadtentwicklung darf hier nicht zu einer dauerhaften finanziellen Belastung werden. Dazu gehört ausdrücklich endlich ein nachhaltiges Betriebskonzept, das fairen Zugang und betriebswirtschaftlich sinnvolle Nutzung ermöglicht.

Neumarktcenter:

Das Neumarktcenter verstehen wir als eines der wichtigsten Eingangstore zur Innenstadt. Wir wollen hier aktiv Investitionen ermöglichen, ergebnisoffen prüfen und klar kommunizieren, welche Nutzungen die Innenstadt tatsächlich stärken. Im Gesamtareal denken wir ausdrücklich auch Optionen wie ein Markthallen-Konzept zur Stärkung der Nahversorgung in der Innenstadt mit.

Beauner Platz & Hoffart-Gelände:

Auch diese Flächen müssen Bestandteil eines Gesamtkonzepts sein, inklusive Aufwertung des Beauner Platzes und einer sachlichen Prüfung, ob das Hoffart-Gelände ertüchtigt oder verwertet werden sollte (bis hin zu Optionen zur Nutzbarmachung wie einer teilweisen Rückumwandlung in Parkfläche).

Gute Verweilmöglichkeiten und sichere Wege: 

Insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger sind attraktive und in ausreichender Zahl vorhandene Orte zum Verweilen in der Innenstadt wichtig. Hier wollen wir eine umfassende Überprüfung. Gleiches gilt für den Zustand von Straßen und Wegen, vor allem in der Fußgängerzone. Gefahrenquellen durch kaputtes Pflaster oder ähnliches müssen schnellstmöglich beseitigt werden.

Stockende Wohnbauprojekte beschleunigen: 

Stockende Wohnbauprojekte wollen wir beschleunigen, indem die Stadt moderiert, klare Vereinbarungen trifft und ihre Interessen absichert. 

Planungsqualität – Fehler vermeiden, Anwohner schützen:

Fahrlässige Planungsfehler zulasten von Anwohnern im Umfeld von Großbaustellen dürfen sich nicht wiederholen. Planung, Baustellenlogistik und Anwohnerkommunikation müssen professioneller und verbindlicher werden.

Rathaus-Standort offen prüfen: 

Auch große städtische Standorte wie das Rathaus wollen wir offen prüfen. Wenn alternative Lösungen langfristig wirtschaftlicher, moderner oder bürgernäher sind, müssen diese Optionen sachlich bewertet und in Betracht gezogen werden.

Unser Grundverständnis von Stadtentwicklung:

  • Bauen statt Blockieren
  • klare Verträge statt politischer Unsicherheit
  • Planungssicherheit statt ständig neuer Auflagen
  • aktive Steuerung statt jahrelangem Stillstand

So schaffen wir Stadtentwicklung, die funktioniert für Bürgerinnen und Bürger sowie für Investoren und somit für die Zukunft Bensheims.

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